Ist das eine Armee?
Nein. FFW ist eine Buergerpetition - ein Textvorschlag an den Bundestag. Es existiert keine Truppe, niemand wird rekrutiert, nichts wird beschafft. Gefordert wird ausschliesslich, dass die Bundesregierung Verhandlungen aufnimmt.
Ob daraus je eine reale Faehigkeit wird, entscheiden Parlamente und Staaten in einem langen, oeffentlichen Prozess - nicht diese Website.
Warum nicht einfach UN oder NATO?
Die UN haben kein stehendes Kontingent: Mandate muessen jedes Mal neu mit Truppenstellern verhandelt werden - das kostet die Wochen und Monate, in denen Zivilisten ungeschuetzt sind. Die NATO ist ein Verteidigungsbuendnis ihrer Mitglieder, keine globale Schutzorganisation, und ihr fehlt fuer viele Krisen das Mandat wie die Neutralitaet.
FFW schlaegt deshalb die fehlende Komponente vor: eine stehende, interoperable, strikt defensive Faehigkeit, die ausschliesslich unter UN-Mandat handelt - als Ergaenzung beider Systeme.
Wer bezahlt das?
Im Vorschlag: die Mitgliedsstaaten, nach Wirtschaftskraft gestaffelt in drei Beitragsstufen, ohne Kreditfinanzierung und mit einem Open-Ledger, der jeden Zahlungsstrom in Echtzeit oeffentlich macht.
Ehrlich dazu: Das sind Verhandlungsparameter eines Petitionsentwurfs, keine beschlossenen Haushaltszahlen. Verbindlich wuerde erst, was ein Grundlagenvertrag festschreibt und Parlamente billigen.
Was passiert ohne UN-Mandat?
Nichts. Das ist die kuerzeste und wichtigste Antwort dieser Seite: Ohne Mandat der Vereinten Nationen findet kein Einsatz statt - es gibt im Vorschlag keinen Ausnahme-Mechanismus, keine Koalition der Willigen und keine Selbstmandatierung.
Ist 600.000 nicht voellig unrealistisch?
Als Bestandsgroesse heute: ja. Der Vorschlag nennt die Zahl ausdruecklich als mehrjaehriges Aufwuchsziel in vier Komponenten - von schnellen Eingreifkraeften bis zu Stabilisierungs- und Reservekraeften - und als Verhandlungsrahmen, den Staaten gemeinsam festlegen muessten.
Die ehrliche Funktion der Zahl: sie zeigt die Groessenordnung, in der eine echte Schutzluecke liegt - nicht, was morgen existiert.
Wer steht dahinter?
Eine Einzelperson mit einer Buergerpetition - kein Verband, keine Partei, keine Organisation mit Mitgliedern (Verantwortlicher im Impressum).
Wer den Vorschlag unterstuetzen, kritisieren oder verbessern will: Kontakt per E-Mail; die ausfuehrliche Kampagnen-Fassung mit Symbolik und Langtext steht auf gs-state.com.